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Psychologie

Prokrastination

Aufschieben

Das Aufschieben wichtiger Aufgaben zugunsten kurzfristig angenehmerer Tätigkeiten.

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Was dahintersteckt

Die Forschung ist sich weitgehend einig, dass es kein Zeitmanagement-, sondern ein Emotionsregulationsproblem ist: Man flieht nicht vor der Arbeit, sondern vor dem unangenehmen Gefühl, das sie auslöst – Angst vor Versagen, Überforderung, Langeweile. Deshalb helfen Kalender und To-do-Listen so wenig. Was messbar hilft, ist die Aufgabe so klein zu schneiden, dass das Gefühl gar nicht erst anspringt – plus Selbstmitgefühl statt Selbstvorwürfen, was Studien zufolge das Aufschieben tatsächlich reduziert.

Beispiel

Der klassische Effekt: Kurz vor der Deadline ist plötzlich die Wohnung geputzt. Auch das ist Vermeidung, nur mit gutem Gewissen.

Wo es vorkommt

Studium, Selbstorganisation, Verhaltenstherapie, Führung.

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