Psychologie
Spacing-Effekt
verteiltes Lernen
Über die Zeit verteiltes Lernen verankert Wissen deutlich dauerhafter als geballtes Pauken.
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Was dahintersteckt
Hermann Ebbinghaus zeigte das bereits in den 1880er-Jahren an sich selbst – es ist einer der ältesten und robustesten Befunde der Psychologie. Der Mechanismus: Jedes Mal, wenn man etwas kurz vor dem Vergessen wieder abruft, wird die Spur kräftiger. Wer alles am Vorabend lernt, hat nie diesen Moment. Genau darauf beruhen Karteikartensysteme mit wachsenden Intervallen.
Beispiel
Vier mal 25 Minuten an vier Tagen schlagen 100 Minuten am Stück deutlich – bei identischem Zeitaufwand.
Wo es vorkommt
Studium, Sprachenlernen, betriebliche Weiterbildung, Sport.