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Red Bull

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1982 landet Dietrich Mateschitz, damals Marketingmann für Zahnpasta, mit üblem Jetlag in Bangkok. Jemand empfiehlt ihm ein lokales Getränk: Krating Daeng, „roter Gaur“ (eine Wildrindart). Es half.

Das Getränk war nicht für Sportler gedacht

Krating Daeng war ein billiges, süßes Tonikum für Lkw-Fahrer, Bauarbeiter und Fabrikarbeiter – Leute, die Schichten durchhalten mussten. Getrunken wurde es warm, aus kleinen Glasflaschen, ohne Kohlensäure.

Der Deal

Mateschitz tat sich mit dem Erfinder Chaleo Yoovidhya zusammen: beide je 49 %, dessen Sohn 2 %. Für den westlichen Markt wurde das Getränk kohlensäurehaltig, weniger süß gemacht und – entscheidend – nicht als Arbeitertonikum, sondern als Lifestyle-Produkt positioniert. Start in Österreich: 1987. Deutschland: erst 1994.

Aus zwei Männern, die ein thailändisches Fahrerschicht-Getränk lizenzierten, wurden Milliardäre.

Quellen ansehen

Unternehmensgeschichte Red Bull GmbH; Forbes-Profile Mateschitz/Yoovidhya

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