Story 2
Coca-Cola
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John Pemberton war Apotheker in Atlanta und verkaufte ab 1885 ein Tonikum namens Pemberton's French Wine Coca: Wein, Cocablatt-Extrakt, Kolanuss. Angepriesen gegen Kopfschmerzen, Erschöpfung und „Nervenleiden“.
Dann kam die Prohibition – regional
1886 führte Atlanta ein lokales Alkoholverbot ein. Pemberton musste den Wein rauswerfen und ersetzte ihn durch gesüßten Sirup, den man mit Sodawasser mischte. Der Rest der Formel blieb.
Und der Name?
Den erfand sein Buchhalter Frank Robinson – schlicht aus den beiden Hauptzutaten: Coca (Cocablatt) und Kola (Kolanuss). Er schrieb ihn mit C statt K, weil zwei C nebeneinander in der Werbung besser aussahen, und zeichnete den Schriftzug in Spencerian Script, der damaligen amerikanischen Schreibschrift für Geschäftsbriefe. Dieser Schriftzug ist bis heute im Wesentlichen derselbe.
Kokain-Spuren wurden Anfang des 20. Jahrhunderts entfernt; Cocablatt-Extrakt ohne Wirkstoff wird bis heute verwendet.
Quellen ansehen
Mark Pendergrast, „For God, Country and Coca-Cola“; Unternehmensarchiv Coca-Cola