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Wissenschaft

Peer Review

Begutachtungsverfahren

Fachkollegen prüfen eine Arbeit vor der Veröffentlichung.

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Was dahintersteckt

Das Verfahren gilt als Qualitätssicherung der Wissenschaft, und es filtert tatsächlich viel Schwaches heraus. Man sollte aber wissen, was es nicht leistet: Gutachter wiederholen keine Experimente, prüfen selten Rohdaten und arbeiten unbezahlt neben ihrem eigentlichen Job. Peer Review ist eine Plausibilitätsprüfung durch Fachleute, kein Echtheitszertifikat. Historisch ist es außerdem viel jünger, als die meisten glauben – flächendeckend etablierte es sich erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Beispiel

Mehrfach wurden bewusst unsinnige Fachartikel in Zeitschriften platziert – peinlich für das Verfahren, aber ein Beleg für seine Grenzen.

Wo es vorkommt

Wissenschaft, Fachzeitschriften, Forschungsförderung.

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